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Neues Logo in 3D

Druckmaschinen in neuem Look

Erstellt am: 13.02.2017

Vielleicht kennen Sie ja das Problem aus eigener Erfahrung: Ihre Firma hat ein neues Logo eingeführt und plötzlich sind 90 Prozent der Bilder Ihres Bildarchivs nicht mehr zu gebrauchen, weil darauf noch die alten Logos prangen. Da heißt es im besten Fall, die Bilder neu zu fotografieren. Was tun, wenn dies – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich ist? So geschehen bei der Heidelberger Druckmaschinen AG, die neue Logos für die Fotos Ihres Druckmaschinenportfolios von der Mannheimer Werbeagentur magenta erstellen ließ.

Fotografie der besonderen Art

Mit viel Liebe zum Detail entstehen in zahlreichen Shootings hoch ästhetische Fotoaufnahmen, die die Produkte des Premiumherstellers ins rechte Licht rücken. Die Fotografie von großformatigen Druckmaschinen mit zum Teil über dreißig Einzelaufnahmen und das darauffolgende Composing sind eine aufwändige Sache. Wenn man, wie das Unternehmen Heidelberg, ein großes Portfolio an unterschiedlichen Maschinen fotografieren muss, kann dies hohe Kosten verursachen. So entschied man sich bei Heidelberg, das vorhandene Fotomaterial weiter zu nutzen und die neuen Maschinenlogos von magenta in 3D nachbauen zu lassen. 

Retuschen einer neuen Dimension

Auf jedem einzelnen Druckwerk befindet sich ein Logo. Jedes einzelne musste auf den zahlreichen unterschiedlichen Bildmotiven durch eine exakte Retusche geändert werden. Doch die Schwierigkeit dabei lag in den teilweise extremen Perspektiven und dem Faktum, dass die aufgebrachten Logos dreidimensional sein mussten – eine knifflige Aufgabe für die Mannheimer Werbeagentur magenta, die diese wie folgt löste:

In 3D nachgebaut

Ausgangsobjekte waren die hochaufgelösten Maschinenfotos mit den alten Logos. In Cinema 4D wurde das neue Logo dreidimensional nachgebaut. Das 3D-Modell wurde mit Deformern versehen, die eine stufenlose und gleichzeitig verlustfreie Anpassung des Logos auch auf gewölbten Oberfächen ermöglicht. Parallel dazu wurden am Rechner dreidimensionale Dummy-Maschinen modelliert, die als Referenzobjekte für Perspektive und Schattenwurf dienen sollten. 

Perspektive, Licht und Schatten

Im nächsten Schritt wurde jedes einzelne Foto als Hintergrundvorlage in eine 3D-Szene geladen. Dort erfolgte die Rekonstruktion der Perspektive anhand einer virtuellen Kamera und der Dummy-Objekte der Maschinen. Mittels virtueller Lichtquellen konnten dann in der 3D-Umgebung die Illumination und der Schattenwurf nachgebildet werden.  

Hochauflösend gerendert

Die so optimierten 3D-Logos wurden auf den Dummy-Maschinen positioniert. Nach der Festlegung der beim Rendern zu berücksichtigenden Objekte und Parameter bzw. dem Ausschluss unerwünschter Objekte wurden die 3D-Logos hochaufgelöst gerendert – inkl. Illumination, Schattenwurf und Alphakanal zum Freistellen.

Ins Bild gebracht

Die fertigen Logo-Renderings wurden in das jeweilige retuschierte Foto geladen und – zu guter Letzt – die Feinjustage und Nachbearbeitung der Position, der Schärfentiefe, des Farbklimas sowie der Schattenfarbigkeit und -stärke vorgenommen. 

Broschüren für die Drupa 2016 

Durch die aufwändig und perfekt retuschierten Maschinenfotos wurden erhebliche Kosten und vor allem Zeit eingespart, die aufgrund des nahen Messe-Termins nicht vorhanden war. Mit den aktualisierten Fotos konnten die zahlreichen Broschüren für die Drupa von den Kollegen der Print-Abteilung der Mannheimer Werbeagentur magenta rechtzeitig umgesetzt werden. Aber das ist eine andere Geschichte ...